Coast ~ The Turning Stone (2011)
von Daniel SysOp
Es ist nicht leicht sich an einem lauen Sommerabend bei 22 Grad auf der Terrasse auf die Musik con Coast einzulassen. Ich brauchte drei Anläufe, um mir die richtige Atmosphäre zu schaffen, dann mit dem Kopfhörer und ganz laut, kam sie richtig gut. Insgesamt passte sie aber ganz gut in den Westdeutschen Sommer im Jahre 2011 ![]()
Musikalisch hat sich nicht wirklich viel zum Vorgängeralbum “Coast” aus dem Jahre 2009 geändert. Warum auch? Die Instrumentalisierung wurde vielfältiger und Arrangements noch ausgefeilter. An einigen Stellen werden Flöten und Geigen dazu genommen, was mir persönlich gut gefällt. Das Tempo wurde insgesamt ein wenig rausgenommen, das Album ist etwas langsamer als der Vorgänger.
In gemäßigtem Tempo ziehen nun diverse Klangwelten an mir vorbei während ich in den Abendhimmel mit Sonnenuntergang schaue. Die immer wieder wunderbar eingesetzten Gitarren dürften für jeden Rockfreund ein Schmankerl sein.
Der Opener-Effekt des Songs “The Caller” leitet ein Album voller toller Songs ein. Es endet mit dem Song “Valley High Valley Low”, das sich zahlreicher Synthesizer-Effekte bedient, dabei aber nie künstlich wirkt.
Die Spieldauer mit nur 45 Minuten ist ein kleiner Negativpunkt.
Einen Eindruck der Band kann man sich im Video vom Tonderfestival 2010 machen, das aber nicht den Charakter dieses Albums wiedergibt:

Die Singleauskoppelung “The Beat Of You” könnt Ihr ab September in unseren neuen Hörer-Charts wählen.
Tracklist:
- The Caller
- A Road Outa This Town
- The Turning Stone
- Fields of Blood
- The Ghost of Dan the Boy
- The Beat of You
- The Docks of My Hometown
- Victory-O
- Valley High, Valley Low
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