Jordan Reyne am 16 Juli in Hamburg – “blutrünstiger celtic-industrial Neo-Folk”
von daniels
Die Musik der Neuseeländerin Jordan Reyne nennt sie selbst eine einzigartige Form von blutrünstigem celtic-industrial Neo-Folk. Darin enthalten sind eine gewagte Mischung knackiger keltischer Melodien und rauer akustischer Folkarrangements. Sie bezaubert Hörer mit ihren düsteren Abbildern des alten London, von Dampfmaschinen und den außergewöhnlichen Geschichten der einfachen Leute.
Ihr kommendes sechstes Album, Children of a Factory Nation, soll später in diesem Jahr erscheinen. Die Erforschung der Geschichte des einfachen Volkes, die sie mit ihrem letzten Album, How the Dead Live, (einem Projekt, das vom New Zealand Arts Council in Auftrag gegeben worden war), begann, wird hier fortgesetzt. Es folgt den verschlungen Zweigen des Stammbaums einer walisischen Familie während der Industriellen Revolution. Deren Mitglieder fliehen vor dem sicheren Tod in ländlicher Armut, landen aber dafür im Elend der Großstädte.
Jordan wird nach Hamburg zurückkehren, um am 16. Juli in Ahrensburg das live-Video für ihr neues Album aufzunehmen. Ihre Karriere umspannt fünf vorherige und von der Kritik positiv aufgenommene Alben, drei Nominierungen für Musikpreise in Neuseeland, ihren Volkalbeitrag zu Peter Jackson’s Herr der Ringe und kürzlich einen Auftritt beim diesjährigen Festival in Glastonbury/GB. Der auffällige Rotschopf ist gerade von Hamburg nach London gezogen und ist weiterhin fasziniert von den vielen Wundern ihrer neuen Umgebung: „Es ist eine lebendige Stadt und randvoll mit Geschichten“.



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