The Dreadnoughts, Graffiti Bern, 25072010
von Roisin Dubh
Leicht verkatert vom Umsonst und Draußen stiegen wir Sonntagmorgen in Lindau in den Zug nach Bern. So richtig redselig war noch keiner und das änderte sich auch erst beim Umsteigen in Zürich als ein paar Freunde zu uns stießen. Es gab viel zu erzählen und unweigerlich schwelgten wir mal wieder in Erinnerungen an gemeinsam besuchte Konzerte.
Bier gab es natürlich auch und so verging die letzte Stunde Fahrt von Zürich nach Bern wie im Flug. In Bern checkten wir schnell ins Hotel ein und machten uns dann auf zum Graffiti, dem Ort wo am Abend das Konzert statt finden sollte. Die Dreadnoughts waren schon da und auch wenn wir sie am Vortag ja schon ausgiebig gesehen hatten freuten wir uns gewaltig über das Wiedersehen. Nachdem wir bei unserem letzten Bern Aufenthalt außer der Reithalle (damals Dreadnoughts und Real McKenzies) so gut wie nichts gesehen hatten stand Sightseeing fest auf unserem Plan und so verließen wir den Club bald wieder um die Innenstadt unsicher zu machen. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Bern hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, das Wetter war auch perfekt und so schlenderten wir eine ganze Weile durch die Gassen und ließen natürlich auch ein leckeres Züricher Geschnetzeltes zum Mittagessen nicht aus.
Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es dann zurück in den Club. Die erste Band des Abends “The Vad Vuc” begannen gerade mit ihrem Soundcheck, die Dreadnoughts spielten Basketball und wir nutzten die Zeit um unsere restlichen schweizer Freunde zu begrüßten und den Abend mit einem Bier einzuläuten. Gegen 8 Uhr betraten Vad Vuc die kleine Bühne des Graffiti und sorgten sofort für gute Laune. Die Band kommt aus dem Tessin und singt fast ausschließlich auf Italienisch. Die Melodien haben etwas sehr folkiges, ich lasse mich jetzt sogar dazu hinreißen dieses schreckliche Wort “volkstümliches” zu benutzen was aber in keiner Weise negativ gemeint ist. Das Zusammenspiel von Geige, Saxophon, Akkordeon, Trompete, Banjo und Schlagzeug lassen einen sehr eigenen Mix entstehen der einfach gut abgeht und, wie schon gesagt, für gute Laune sorgt.
Nach einer kurzen Umbaupause war es einmal mehr Dreadnoughts Time. Ich glaube dass es wieder mit Sleep is for the weak und Katie bar the door losging, kann mich aber nicht genau erinnern. Was ich jedoch mit Sicherheit sagen kann, ist dass das Publikum direkt mit den ersten Tönen gut losging. Es war eine fantastische Stimmung im Club. Die neuen Lieder kamen auch in der Schweiz gut an und der ganze “Saal” war am Pogen und am Tanzen. Nach etwas über einer Stunde hätte das Konzert eigentlich zu Ende sein sollen, es wurden jedoch noch etliche Zugaben eingefordert.
Nach der Show wurde noch Tischfußball und Billard gespielt, wobei das Deutsche Team mal wieder kläglich gegen das kanadische verloren hat. Irgendwann zwischen 2 und 3 Uhr morgen waren endgültig alle so müde, dass es Zeit war zu gehen. Und wieder einmal torkelten wir glücklich und um viele Erlebnisse reicher zurück ins Hotel
Fotostrecke
The Flash Player and a browser with Javascript support are needed..


Mai 2012:
April 2012:
März 2012:












