Acoustic Revolution
Shamrock Castle 2012

De Drangdüwels ~ Hart an Wind (2003) / Hold fast (2004)

von

Seit 1999 touren die Drangdüwels aus Schleswig-Holstein vornehmlich den Norden der Republik. Ihre Mischung aus Folk und Punk in Plattdeutscher Sprache macht Sie zu einem quasi Monopolisten in Sachen nordeutschem Kulturtransfer. Eine Band, die man allein deswegen schon unterstützen sollte.

In den aus ihrer Sicht südlichen Gefilden in Hörstel haben wir im Juli die Möglichkeit uns von den Live-Qualitäten zu überzeugen und mit ihnen das 10-jährige Bühnenjubiläum zu feiern. Bis dahin müssen wir uns mit den zwei vorliegenden Alben und Hörproben im Radio zufrieden geben.

Die beiden mir vorliegenden Alben sind sauber produziert und klanglich ansprechend. Neben nordisch interpretierten Traditionals finden sich auch eigene Kompositionen und Skurrilitäten.

Auch wenn ich nicht alles verstehe, so sind einige Songs und Interpretationen doch besondere Highlights und haben mir manche Autofahrt versüßt. Ohne Translator vom Plattdeutschen ins Rheinland habe ich immerhin doch Fire Water Burn von der Bloodhound Gang wieder erkannt (Füer, Water Brenn) und konnte es dank Textheft auf der A1 auch bald mitsingen.

Die sieben Mann starke Besatzung spielt Mundharmonika, Saxophon, Flöten, Akkordeon, Gitarre Schlagzeug, Bass, Banjo, Mandoline und Bouzouki.

Tracklist

Hart an Wind (2003)

  1. piratenleed
  2. bodderblomen
  3. messnattkoole fööt
  4. füer, water, brenn
  5. leever doot as slaav
  6. anne eck
  7. ich kann nicht mehr
  8. schadehorn
  9. de lüttje buurdeern
  10. gödecke michel
  11. störtebeker
  12. dat liekedeelerleed
  13. slaapleed


Hold fast (2004)

  1. hoch geiht de see
  2. doggerbank
  3. seemannsdood
  4. lich un luff giff saff un kraff
  5. de groffschmitt
  6. in kroog to’n gullen krokodil
  7. düweldanz
  8. de malle krischan
  9. amerika
  10. beeverholt
  11. plöpp polka
  12. britta von hawesta
  13. dat du mien leevsten büst
  14. herrn pastuur sien kauh (live)
  15. de duun matros (live)

Ich bin am 17. Juli in Hörstel mit an Deck! Und ihr?

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Über daniels

Begründer von celtic-rock.de im Sommer 2007.

Im Rahmen der Website übernehme ich zahlreiche Tätigkeiten. Neben den redaktionellen Tätigkeiten sind dies insbesondere technische Administration, Design und Kampagnenoranisation auf Myspace, Twitter und Co. sowie die Radiostation.

Neue Medien beschäftigen mich seit vielen Jahren auch beruflich und die Verbindung mit Musik erscheint mir als besondere Herausforderung.

Aufgewachsen bin ich mit den Pogues und das Konzert in Gießen mit Joe Strummer (1988) zählte zu den Highlights meiner Konzertbiographie. Wieder erweckt wurde die Liebe zu Musik mit keltischen Klängen beim Besuch des Festivals Interceltique de Lorient 2005.

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9 Kommentare
  1. justthejan sagt:

    Hi Daniels,
    ich bin dann (natürlich) auch wieder beim Castellans am Start! Klar, wo ja auch mit den Drangdüwels “My local Heroes” dabei sind. Das wird wieder sehr viel Spass machen am Nassen Dreieck + ich kann Dir vielleicht den einen oder anderen Text dann simultan übersetzen.
    HOLSTEEN RÖPPT !
    :twisted:

  2. Dietmar sagt:

    Moin Daniel und Jan, ich schlage vor, dass wir dann noch schnell einen gemeinsamen Ungarisch-Celtic-Rock-VHS-Kurs belegen sollten, damit es dann auch simultan mit FIRKIN klappt. Freue mich auf euren Besuch beim Castellans! So long… :mrgreen:

  3. Capt.B. sagt:

    Ja, wenn ich mir euren Laden hier auf den Seiten so angucke, bekomme ich auch so langsam `n lütt beten Lust. Speziell Deine Anmerkung “nasses Dreieck” macht mich irgendwie ziemlich neugierig, Jan… Egal, wir kommen auf jeden Fall sehr gerne mal in den Süden . Soll ja auch wärmer sein da unten, hab ich mal gehört. Bis denn dann, Capt. B:

  4. Dietmar sagt:

    Tjo…. was den Begriff “Nasses Dreieck” angeht, so sind da der Phantasie keine Grenzen gesetzt… lasst euch einfach überraschen!

  5. daniels sagt:

    Hoffentlich steht das Dreieck im Vordergrund und nicht das “nass” oder doch?

  6. justthejan sagt:

    Wie jetzt?
    Ein trockenes Fest in diesem Jahr?
    Gibt´s kein kühles Rolinck mehr?
    :roll:

  7. daniels sagt:

    Hi Jan, auf das Angebot der Simultan-Übersetzung komme ich gerne zurück. Was ist denn ein kühles Rolinck?

    Ich dichte mir das nass so zusammen: Für die Seasongs, sorgen die Drangdüwels, für das Bier der Folksommer und der Regen kommt von ganz allein …

     

  8. Dietmar sagt:

    Hey, ihr beiden Schissbüx’n! Keine Angst: Wir haben von allem wieder reichlich da: Musik, Rolinck (kühl und nass) und natürlich auch Wasser (im Kanal und hoffentlich nicht von oben!). Naja, der Rest regelt sich von allein, oder?

  9. Capt.B. sagt:

    Ihr seht mich beruhigt und verwirrt zu gleichen Teilen. Danke, aber genau so etwas habe ich mir nämlich schon fast gedacht…Capt.B.

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