Acoustic Revolution
Shamrock Castle 2012

Hexennacht mit Galahad

von

Eine prachtvolle Burg im nächtlichen Schein auf den Hügeln von Altena.

Reges Treiben bei den Händlern. Ob Amulette oder Feensalbe, wohlriechende Naturseifen oder Wiesenlimonade… alles geht über den Tisch. Kristallkugeln werden gefertigt und höllische Speisen an „den Mann“ gebracht.

Alle haben sie sich gesammelt. Große Hexen, kleine Hexen, Kräuter- und Kuschelhexen. Man sieht lange Nasen und spitze, schwarze Hüte. Gemeinsam machen sie sich auf den Hexengang rund um die Burg. Verzauberte Nüsse werden gereicht und geheimnisvolle Töne erklingen aus mittelalterlichen Instrumenten. Ein Korb gefüllt mit Kräutersäckchen und der Hexentrank dürfen nicht fehlen. Sagenhaften Geschichten lauscht hier das Ohr.



Burg Altena



Im Burghof wird ein Schamanenritual praktiziert und der Hexe der Prozess gemacht. Im Burgturm scharen sie sich um das Angstloch, blicken in die Tiefe und verlieren sich in den gruseligsten Geschichten, die von Hexe zu Hexen gehen.

Fledermäuse kreisen. Enge, steinerne Gänge winden sich weiter hinauf in den Turm. Ruhe herrscht hier oben. Friedliche Stille, so könnt man meinen. Doch ein Blick durch die Gitter an den Fenstern verrät, dort unten geht was vor.



Galahad auf Burg Altena

Galahad auf Burg Altena



Ein brodelnder Kessel, und Wünsche werden verbrannt. In einem Zelt wird wahrgesagt.  Und dann beginnt er, der Hexentanz.

Aus feuerrotem Lichtenschein und Nebel klingen Musik und Gesang von Galahad. Es erschallt das Lied von den „Two witches“. Ihr Schicksal wird besungen, dass da ging noch einmal gut aus.

Und Sängerin Tina lässt sich nicht lumpen, tanzt mutig mit den Hexen vor der Bühne, während Paul Alexander Jost die Hexen mit den Tönen aus der magischen Querflöte betört.

Liedgut mit lateinischem Text (Mediis Tenebris und Incredibile Galahad) versetzt das Hexenvolk zurück ins Mittelalter.

Musik und Tanz werden feuriger und schneller. Die Hexen rocken. Nein, sie tanzen nicht auf dem Brocken.

Sie tanzen im Hofe der Burg Altena und glauben würd’s keiner, der’s nicht sah.

Doch es ist wahr,  sie ist entfacht,  die Leidenschaft der Hexen,  in der Walpurgisnacht!

www.galahad.de

(Text und Fotos: Mireille Graß)

Über daniels

Begründer von celtic-rock.de im Sommer 2007.

Im Rahmen der Website übernehme ich zahlreiche Tätigkeiten. Neben den redaktionellen Tätigkeiten sind dies insbesondere technische Administration, Design und Kampagnenoranisation auf Myspace, Twitter und Co. sowie die Radiostation.

Neue Medien beschäftigen mich seit vielen Jahren auch beruflich und die Verbindung mit Musik erscheint mir als besondere Herausforderung.

Aufgewachsen bin ich mit den Pogues und das Konzert in Gießen mit Joe Strummer (1988) zählte zu den Highlights meiner Konzertbiographie. Wieder erweckt wurde die Liebe zu Musik mit keltischen Klängen beim Besuch des Festivals Interceltique de Lorient 2005.

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Ein Kommentar
  1. kuec sagt:

    Danke für den Beitrag. Eigentlich wollte ich auch wieder hin, hab’s aber nicht geschafft. War’s denn voll?

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