Dublin – Tipps für den Städtetrip (mit Verlosung für Poyenberg Karten)
von kuec
Der Weg zu einem frisch gezapften Bier ist in Irland (außer an Karfreitag) selten weit. Aber auch außerhalb der Pubs hat Dublin einiges zu bieten. Über Ostern konnte ich die Stadt ein paar Tage besuchen und möchte ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Infos gleich weitergeben. Teamkollegin Roisin Dubh hat ebenfalls Tipps beigetragen. (Danke!)
Öffentliche Verkehrsmittel
Wenn Ihr auf dem Dubliner Flughafen angekommen seid, ist es nicht nötig, für den Weg in die Innenstadt ein Taxi zu nehmen. Alle 10 Minuten fahren tagsüber die Airlink-Busse. Mit der 747 gelangt ihr für 6 € zur O’Connell Street und zum Busbahnhof Busaras. Die regulären Linienbusse sind etwas billiger als der Airlink. Achtung: beim Fahrer passend zahlen.
Das Zentrum ist eigentlich nicht sehr groß, trotzdem kommen schnell viele Fußkilometer zusammen. Ein Mietfahrrad ist daher keine schlechte Idee. An vielen Standorten stehen neuerdings Dublin City Bikes. Für die Benutzung muss man sich registrieren und eine Kaution hinterlegen, ist aber sonst recht preisgünstig unterwegs.
Für Ausflüge eignet sich die Stadtbahn DART. Lohnenswerte Ziele sind die Küstenorte Howth und Malahide im Norden oder Bray im Süden.
Musikalische Streifzüge
Auf dem Dublin Music Trail kann man im Zentrum Plaketten in Schallplattenform finden, die auf unterschiedliche Künstler wie die Fureys, Christy Moore, Bob Geldof oder Phil Lynott (Thin Lizzy) hinweisen. Ein Heft mit Details zur Tour gibt es wie vieles andere im Tourist Information Centre Ecke Suffolk St/Andrew St, einer umgebauten Kirche. In der Temple Lane South kann man den Dublin Wall of Fame, eine Hauswand mit großformatigen Musikerfotos anschauen.
Pubs
Immer was los ist im Szeneviertel Temple Bar. Wer sein Bier lieber abseits des Haupt-Touristenstroms trinkt, findet am Rand des Bezirks das Foggy Dew. Ältester Pub der Stadt ist der Brazen Head, der aus dem 17. Jahrhundert stammt. Gute Chancen auf eine Musik-Session verspricht das Cobblestone’s in Smithfield in der Nähe der Jameson’s – Brennerei.
Kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten
Das Book of Kells, von Mönchen kunstvoll illustriert, ist nicht die einzige Attraktion im Trinity College. Sehenswert ist die fast 65 Meter lange Bibliothek, The Long Room, die aus einem Harry Potter-Film stammen könnte.
Einen Schnellkurs in irischer Geschichte gibt es bei einer Führung durch das Kilmainham Jail etwas außerhalb des Zentrums. Es ist eng mit dem Aufstand von 1916 verbunden.
St. Michan’s Church hat nicht nur eine lange, interessante Vergangenheit, sondern aus geologischen Gründen unverweste Tote in der Gruft, in die man hinabsteigen kann.
Frische Luft
Auf dem St Stephen’s Green oder dem Merrion Square kann man gut verschnaufen. Die beiden Innenstadtparks sind sehr gepflegt. Absolut riesig ist der Phoenix Park im Nordwesten, wo Wildherden frei laufen. Von dem großen Kreuz, wo mal der Papst gepredigt hat, sieht man die Wicklow Mountains. Sie sind ebenfalls einen Ausflug wert, z.B. nach Glendalough.
Museen
Kein Geld mehr, dafür einen dicken Kopf und das Bedürfnis nach Ruhe? Eine ganze Reihe Museenkönnen als nationales Erbe kostenlos besucht werden. (Übersicht) Mein Tipp für einen Regentag: die ziemlich große Nationalgalerie mit Bildern weltberühmter Maler. Auch das archäologische Museum gegenüber ist einen Besuch wert.
Lunchtime
Eine Jugendstileinrichtung, wie sie in Paris nicht schöner sein könnte, gibt es im Cafe en Seine in der Dawson Street 40 unweit St. Stephen’s Green. Die berühmtesten Fish und Chips hat zweifellos Leo Burdock’s in der Werburgh Street. Weniger fettig, aber dafür in Ruhe speist man in den Museumscafes.
Abendprogramm
Dublin hat zahlreiche berühmte Schriftsteller hervorgebracht, von denen viele dem Alkohol sehr zugetan waren. Daher lag es nahe, eine Kneipentour auf den Spuren der Dichter anzubieten, den Literary Pub Crawl. Dies ist eine durchaus unterhaltsame Angelegenheit, da die Besucher in Quizform mit einbezogen werden. Start 19.30 am Duke’s, Duke Street.
Shoppen
Dublin wird durch den Fluß Liffey in zwei Hälften geteilt, wobei der Süden die noblere Seite ist. Das gilt auch für die beiden Einkaufszonen. Im Norden liegt die O’Connell Street mit der hoch aufragenden Nadel, im Süden die feinere Grafton Street. Außer deren Nebenstraßen gibt es noch eine Reihe Einkaufszentren. Schick ist das Powerscourt Centre mit kleine Boutiquen in einem überdachten Altbau –Innenhof.
Für Bücher gibt es die britische Kette Waterstone’s, traditionsreich dagegen Hodges & Figgis. Recht groß ist Chapter’s Book Store in der Parnell Street mit vielen preisreduzierten Büchern.
Durch einen schmalen Gang gelangt man von der Wicklow Street in den ‚Secret Book and Record Store’ mit einer großen Second Hand – Auswahl. Rock und Punk Tonträger findet man in der gleichen Straße auch bei Tower Records. Das irische Label Claddagh betreibt einen kleinen Laden für Folk, Blues und Weltmusik in der Cecilia Street.
Der urigste Laden ist aber wohl Sweny’s, der schon im 1922 veröffentlichten Kultbuch Ulysses vorkommt. Zu den Drogeriewaren sind in der fast unveränderten Inneneinrichtung noch Second-Hand Bücher dazu gekommen.
Dublin ist bunt und multikulturell. Davon kann man sich in den Läden und beim Straßenmarkt in der Moore Street überzeugen.
Die Kenner unter Euch werden möglicherweise manches vermisst haben, z.B. das Besucherzentrum einer namhaften Brauerei. Aber muss man darauf noch hinweisen?
Kommentare mit weiteren Tipps sind ausdrücklich erwünscht.
Für alle, die noch zum ausverkauften Poyenberg 2010 möchten, verlosen wir hier auch wieder 1×2 Karten unter denen, die in denen Kommentaren dieses Artikels ein weiteres Dublin-Highlight hinterlassen. Sei es ein weiteres Ausflugsziel oder der Link auf eine weitere Fotogalerie oder, oder, oder … Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Einsendeschluß ist der 2. Mai 2010.
Fotostrecke
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Mai 2012:
April 2012:
März 2012:













Will auch mal wieder da hin !!!
Als wir 1998 beim “Irish Rover’s Return” mit Shane & Popes, Dubliners und Ronnie Drew waren, war After Show Party in Eamonn Dorans… http://www.dublinpubs.ie/pub.asp?id=213 Nette “Keller-Bar” !!!
Das Kinlay House in Temple Bar-Nähe war auch ganz gut, im Pub um die Ecke gab’s für Hostel-Gäste einen Gratis-Pint zum Essen…
Cheers !!!
Halli hallo!
Neben der namhaften Guinness-Brauerei (ich erwähne es trotzdem!
), bzw. dem Guinness Storehouse (Museum), hat Dublin auch eine Whiskybrennerei: The Old Jameson Distillery. Neben einem Rundgang, wird am Ende der Vorführung etwas Whisky verkostet.
~ VlG! ~
wer Dublin besucht sollte tunlichst das eigene Auto stehen lassen. Man nehme einen der vielen roten Doppeldeckerbusse und kommt damit besser ans Ziel. Ein Besuch bei Guinnes und ein Glas Bier in der Brauerei sollte man sich gönnen. ( Einen Blick über Dublin vom Schankraum aus gibt es gratis) Doch Dublin hat mehr zu bieten. Z. B. das Trinity College mit dem wohl schönsten Buch der Welt. Es ist fast 700 Seiten stark und wurde von Irischen Mönchen um das Jahr 800 in lateinischer Schrift geschrieben. Die St. Patrick`s Cathedral mit dem Grab von Jonathan Swift ist ebenfalls sehenswert. Ein Bummel durch die City sollte man sich leisten. Hier pulsiert das Leben. Häufig sieht man junge Leute die gitarrespielend und singend die Leute unterhalten. Last ein Euro springen, sie haben es verdient. Das Leben ist in Irland teuer. Ein Glas Guinnes ( 600 ml) kostet gut 5 €. Wer den Süden / Westen Irland kennen lernt wird begeistert von der Schönheit sein. ( Ring of Kerry) Ich liebe Irland
wer was ganz besonderes erleben will: http://www.vikingsplash.ie
seeehr spassig!
Ich fand das Trinity College mit dem Book of Kells und die Guiness Brauerei super. Danach dann ein Guiness oder Kilkenny oder einen Cider in der Temple Bar mit großartiger Livemusik. Perfect Day!. Wer mehr Zeit hat kann auch mit dem Bus raus in die Wicklow Mountains fahren und dort die mystische Abtei von Glendalough besuchen. Ich habe auf der Busfahrt Flogging Molly mit “Rare auld times” gehört und war dabei den Tränen nahe. Ich wünsche allen viel Spaß in Dublin. Great city!!!
Als wir damals 2005 in Dublin waren, haben wir nicht viel gesehen außer die Old Jamesson Destillery. Aber auf dem Weg von der O’Connell Street entlang des Flusses zur Konzerthalle the Point am Hafen (sehr geile location!) lag so ein kleines aber superleckres Fischrestaurant. Wer Fish & Chips mag, muß dort unbedingt hin.
Meine kleine Tochter hat aus sieben Schnipseln die Nummer zwei gezogen. Herzlichen Glückwunsch Björn!