The Dreadnoughts in Passau, 2210
von Roisin Dubh
Das Konzert war mit einem Augenzwinkern als Pflichtveranstaltung der Uni Passau angekündigt aber was da nicht so ganz ernst gemeint an der Tür des Zakk stand war für uns Ernst. Der Veranstalter ist ein guter alter Freund von uns und wenn der zum Konzert der Dreadnoughts bittet ist das selbstverständlich eine Pflichtveranstaltung.
Das Zakk ist ein kleiner Club, wunderschön in der Altstadt von Passau gelegen, von innen gleicht er mehr einem alten Gewölbe an dessen hintersten Punkt die Bühne gelegen ist. In der Mitte befindet sich eine kleine Theke an der es an diesem Abend gutes bayrisches Bier zum sehr fairen Preis von 1,50 € die Flasche gab.
Zum Aufwärmen wurde vor dem Konzert noch ein bisschen mit den Dreadnoughts gekickert (zu dem Zeitpunkt ein klarer Sieg für “Deutschland”) bis der Veranstalter, Manu Hengge, es sich nicht nehmen liess den Abend selbst musikalisch zu eröffnen. Unterstützt von seiner Cousine Julia an der Geige gab Manu alte und neue irische Weisen zum besten und hatte das Publikum sofort in der Hand.
Nach etwa einer halben Stunde übergab Manu das Zepter an die Dreadnoughts die in gewohnter Weise mächtig loslegten. Von der Zusammensetzung des Publikums her hatte man zunächst den Eindruck, dass der eine oder andere doch eher auf einen besinnlichen irischen Abend eingestellt war und von der brachialen Punk Rock Show etwas überrascht wurde. Nichts desto trotz dauerte es maximal zwei Titel und alles war am Tanzen und zumindest dezent am pogen. Ich habe mir nicht alle Titel gemerkt, die die Dreadnoughts gespielt haben und eine Setlist gab es nicht, was mir aber am allerbesten gefallen hat war seit langem mal wieder “Sons of Murphy” zu hören und die geniale Version von “All American Badass”, meinem Lieblingssong der Mad Caddies.
Gegen 23 Uhr endete der offizielle Teil des Konzerts.
Nach einer kurzen Erholungspause folgte die Forsetzung des Kicker-Matches Deutschland – Kanada, das diesmal eindeutig von Kanada dominiert wurde. Der überlegene Sieg der Kanadier war neben deren technischen Geschick aber auch eindeutig auf den Akohol Pegel zumindest eines Teils des deutschen Teams zurück zu führen.
Zu vorgerückter Stunde folgte dann der akustische Teil des Konzerts. Die Dreadnoughts jammten eine ganze Weile mit Manu und Julia und alle hatten großen Spaß.
Gegen halb zwei endete der Abend mit einer kleinen Schneeballschlacht vorm Club und ich muss sagen, das war ein weiterer wunderbarer Abend mit den Dreadnoughts der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Hey, sehr toller Bericht! War aber auch wirklich ein super Abend! Hat mich gefreut dass ihr da wart!