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Anduril ~ St Nowhere (2009)

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Cover Anduril St. Nowhere (2009)Kaum kommen die ersten Töne aus den Lautsprechern, schon befindet man sich an den rauen Küsten Schottlands oder Irlands, auf Reisen mit „St. Nowhere“!

Nach der Ersten, nur aus verschiedenen Aufnahme-Sessions zusammen gemixten Demo – CD stellt die Folk-Rock Band Anduril aus dem Bergischen Land nun das erste komplette Album mit dem Titel „St. Nowhere“ vor.

Geschichten, die zu Herzen gehen und zum Zuhören anregen, haben „Anduril“ schon vorher ausgezeichnet. Dieses Werk gestaltet sich jedoch wesentlich vielschichtiger, was sicherlich damit zusammen hängt, dass bei der Gestaltung dieses Albums gleich mehrere Songwriter ihre Finger im Spiel hatten.

„St. Nowhere“ ist ein von “Anduril” Sänger Tim Roderwieser erdachter Heiliger der Reisenden, sowie Schutzpatron der Globetrotter und Fernwehgeplagten und gleichzeitig gibt es keinen besseren Opener für diese CD, bewegt sie sich doch schon an der Grenze zum Konzeptalbum.

Von der treibenden Rocknummer „Freedom’s bittersweet way“ über das traditionelle „Rose of Tralee“ bis zu der traurigen Ballade der „Mary Bayne“ findet sich hier Einiges wieder.

Die einmal eingeschlagene Reiseroute des „St. Nowhere“ wird dabei jedoch nie wirklich verlassen.

Einzig „The Picture“ schlägt ein bisschen aus der Art. Der Song angelehnt an die Novelle „The Picture of Dorian Gray“ von Oscar Wilde, wirkt aber nicht fehl am Platz, sondern gibt dem Album eine weitere Facette.

Das Alles, noch untermalt von den sorgsam eingesetzten Instrumenten der Gastmusiker (zB: Jon Laukamp Geige), gibt dem Ganzen noch den letzten Hauch Atmosphäre.

Dieses Album beschert ein kaum zu klassifizierendes Hörvergnügen, in einer Mischung aus Folk und Rock. Es erzählt von der rauen Schönheit der Highlands und der Küsten Schottlands und Irlands, von Sehnsucht und Lebensfreude.

Eine hörenswerte Reise, in der die Präsenz der „Keltischen Inseln“ mit all Ihren Identitäten in jeder Note mitschwingt.

Trackliste:

  1. St. Nowhere
  2. The road to Elgol
  3. Take me away
  4. Flanders Fields
  5. My only one
  6. Freedom’s bittersweet way
  7. Rose of Tralee
  8. Grief and despair
  9. The Picture
  10. Clouds
  11. Skye
  12. The last dance of Mary Bayne

Die Band, gegründet im Jahre 2001 auf einer Schottland-Reise, von Tim Roderwieser und Ex-Anduriler Dirk Frielingsdorf, zählt nunmehr sechs Mitglieder: Markus Blumberg – Guitars, Vocals; Michael Fliegner – Bass, Vocals; Johannes Gläßer – Guitars, Vocals; Tim Roderwieser – Lead Vocals, Percussions; Andreas Schwarz- Drums; Klaus Blömeke – Accordion, Keyboards und eroberte sich einen ganz eigenen Platz als lokale Kultband.

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Über daniels

Begründer von celtic-rock.de im Sommer 2007.

Im Rahmen der Website übernehme ich zahlreiche Tätigkeiten. Neben den redaktionellen Tätigkeiten sind dies insbesondere technische Administration, Design und Kampagnenoranisation auf Myspace, Twitter und Co. sowie die Radiostation.

Neue Medien beschäftigen mich seit vielen Jahren auch beruflich und die Verbindung mit Musik erscheint mir als besondere Herausforderung.

Aufgewachsen bin ich mit den Pogues und das Konzert in Gießen mit Joe Strummer (1988) zählte zu den Highlights meiner Konzertbiographie. Wieder erweckt wurde die Liebe zu Musik mit keltischen Klängen beim Besuch des Festivals Interceltique de Lorient 2005.

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2 Kommentare
  1. Pascal sagt:

    wirklich ein starkes album ! optimal für alle bereiche ! am besten ist die scheibe im auto !vielen dank jungs und bitte mehr davon !

  2. Christine sagt:

    Hi
    ich kann dem Pascal nur zustimmen!! Gelungenes Album am besten im Auto aber nicht zu leise :-)

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