Acoustic Revolution
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Fiddlers Green in Karlsruhe

von

Fiddlers_Green

Unser letztes Fiddlers Green Konzert liegt erst 3 Wochen zurück. Wir berichteten damals an selber Stelle von der Irischen Nacht in Usingen. Sonderlich begeistert waren wir von dem Event damals nicht und freuten uns deshalb um so mehr auf die anstehenden Clubshow(s) im Oktober. Letzten Freitag war es dann endlich soweit und die Vorfreude wurde wieder mal mehr als erfüllt.

Gleich bei der ersten Station der Fiddlers Green Herbsttour waren wir anwesend. Es verschlug uns mal wieder ins geliebte “Substage” nach Karlsruhe. In dem Laden, welcher sich unter einer großen Straßenkreuzung befindet und der eine lichte Höhe von 2,60m haben dürfte, haben wir schon so manches schweißtreibende Konzert erlebt. Nicht nur mehrere Fiddlers Green Konzerte (z.B. Shamrock Clash im vergangenen Jahr), auch Auftritte von Across the border, Saltatio Mortis und den Apokalyptischen Reiter sind in bester Erinnerung geblieben. Auch mein genialstes Fiddlers Green Konzert habe ich da im Jahre 2007 erlebt. Damals ging es vom ersten Ton richtig gepflegt ab, alle anwesenden Zuschauer machten mit und am Ende waren sämtliche Sachen am Leib komplett nass. Auch der Schweiß tropfte damals von der Decke und sammelte sich am Boden.

So war es diesmal nicht ganz, aber wir sind dem 2007′er Konzert wieder recht nah gekommen. Auch diesmal ging es vom ersten Ton recht gut ab. Genauso liebe ich Konzerte. Kleiner Laden, abgehendes Publikum, nasse Körper und mächtig Aktion vor der Bühne. Fiddlers Green haben für die Herbsttour ihr Programm wieder ein wenig umgestellt. Die Show steht zwar immer noch unter dem Motto “Sportsday at Killaloe”, allerdings haben es auch wieder ein paar ältere Stücke ins Programm geschafft. Bestes Stück, da habe ich mich sehr gefreut, war eindeutig “Lanigan’s Ball“. Auch durften wieder einige Esel geritten werden. Diesmal wünschte sich Frank Joos, Schlagzeuger von Fiddlers Green, bei “Donkey Riding” sechs Esel, am Ende waren es so 12-14.

Einen kleinen und schmerzhaften Wermutstropfen gab es für mich allerdings doch an dem Abend. Meine knapp 1,90m harmonieren einfach nicht mit Menschen, die 1,60m Körpergröße messen. Dann noch völlig falsches Taktgefühl und schon hat man wieder einen fremden Kopf an seinem Kinn. Erst vor 2 Wochen gab es beim RebstOCK Festival eins auf “die Fresse”, diesmal schon wieder. Wenn ich weiter so mache, dürfte ich bald “Konzertinvalide” sein. Nein so schlimm war es nicht, aber einen Brummschädel hatte ich trotzdem 3 Tage lang.

Etwas mühselig und schüchtern fanden sich zu “Blarney Roses” am Ende nochmal “3 Jungs + 3 Mädels + 2 Jungs” auf der kleinen Bühne wieder. Gemeinsam wurde das letzte Lied gesungen und nach knapp 2 Stunden war das Konzert wie gewohnt schon wieder vorbei. Allerdings wurde von uns schnell die Devise “nach dem Konzert, ist vor dem Konzert” ausgerufen und schon jetzt freute man sich auf die Paperboys einen Tag später in Pforzheim.

(sw)

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