Shamrock’n Roll in Hagen
von daniels
Freitagabend 12. September 2009. Draußen schifft es als hätte Hurrican Eike einen kleinen Bruder rüber geschickt. Ich mache mich auf den Weg nach Hagen um beim Irish Folk’n'Roll Festival alte und neue Bekannte zu treffen und vor allem mal wieder Live-Musik zu genießen.
Doch meine Reise gerät nach 5 km ins Stocken. Die A1 zwischen Leverkusen und Remscheid hält mich zwei Stunden auf. Mehrere Unfälle, schlechtes Wetter und Baustellen. In Hagen half mir mein Navi dann auch nicht wirklich weiter, da es mich konsequent in eine Sackgasse führte und ich das Kultopia erst mal nicht finden konnte. Wie sich später herausstellte, ging es den Jungens und dem Mädel von In Search Of A Rose mitsamt ihrem Equipment nicht anders.
Vielleicht ein kleiner Tipp an alle Veranstalter: Prüft doch eure Anreisebeschreibung und Adressangabe mal auf Navigationsgerät-tauglichkeit.
Das Kultopia selbst enttäuschte nicht. Ein städtisches Kulturzentrum mit großem und professionellem Veranstaltungsraum und einem gemütlichen Kneipenbetrieb. Und für die autofahrende Bevölkerung gab es sogar alkoholfreies Bier zu einem zivilen Preis.
Als ich dann gegen 21.30 Uhr endlich da war, hatte ich Pog Mo Thoin komplett verpaßt. Schade, da ich viel von der jungen und ehrgeizigen Band gehört hatte. Aber Anfang Oktober in Kamen oder Duisburg mit den Bleeding Hearts werde ich es nachholen.
Beim Auftritt von In Search Of A Rose war die Halle dann gut gefüllt. Ich schätze zwischen 150 und 200 Zuschauern können es gewesen sein. Rudi, Ebel, Maze und die anderen drehten richtig auf. Guter Sound und gute Stimmung begleiteten einen tollen Auftritt. Anschließend konnte ich dann auch noch Rudi kennenlernen, den Tica vor kurzem noch interviewt hatte.
Als Lokalmatadoren spielte die Ceili Family am Schluß. In Leverkusen hatten Sie mir schon gut gefallen, aber eine große Bühne steht Ihnen deutlich besser. Neben den Cover-Songs spielten Sie auch einige Songs aus eigener Feder. Ich freue mich schon auf eine neue Platte und wünsche mir noch ein paar selbst geschriebene Titel.
Kurz vor Schluß, weite Teile des Publikums hatten sich nach gut vier einhalb Stunden Musik bereits auf den Weg nach Hause gemacht, kam es dann noch zum großen Finale. Funkfuzzi Robin Hiermer lud die noch anwesenden Musikerinnen (?) und Musiker der Bands auf die Bühne und man zelebrierte gemeinsam den “Irish Rover”.
Fotostrecke In Search Of A Rose, Ceili Family und Finale mit Irish Rover
Doppelklicken und hin und her ziehen.


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