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Morsbroicher Sommer 2008: Irish Folk der besonderen Art in Leverkusen

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Logo Morsbroicher SommerIm Rahmen des Morsbroicher Sommers am 29.6.2008 (15.00 Uhr) ist es den Veranstaltern in diesem Jahr gelungen eine besondere Band zu engagieren. Solas. Das tolle Ambiente am Schloß Morsbroich und die außergewöhnliche Zeit sind für mich ein Geheimtipp für einen sonntagnachmittaglichen Ausflug, bei hoffentlich gutem Wetter, mit der ganzen Famlie. Wer sich langes Anstehen sparen will, bestellt am besten vorher. Im Vorprogramm spielen Dhalia’s Lane.

Aus der Presseinformation:

Sie heißen auf Gälisch „Licht” und mit ihrem einzigartigen Sound haben sie die Welt des Irish Folk in der Tat in ein neues, strahlendes Licht getaucht, wie es nur funkelnde Sonnenstrahlen eines neuen Tages vermögen. Wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten und große Maler wie auch große Musiker verstehen es, solche Kontraste spannend zu mischen.

Wie Motten vom Licht hypnotisch angezogen werden, so können sich auch Fans und Medien dem SOLAS-Sound nicht entziehen. Die sechs Alben der Band werden mit Awards überschüttet und verkaufen sich jeweils in sechsstelligen Auflagen, was für eine Folk Band sensationell ist. Gibt es auf der Welt eigentlich eine Weltmusikzeitung, in der SOLAS nicht das Cover geziert hat?

Solas BandfotoDas Irish Music Magazine schreibt: „Firing up the tradition” und der Boston Herald „…the best Irish traditional band in the world”. Große Künstler sind oft bescheidener als man denkt und finden solche Zitate, die sie über andere, tolle Kollegen stellen, nicht gerade passend.

Foto rechts: Solas

Daher hier ein Vorschlag zur Güte: Im Irish Folk gibt es nur eine handvoll Gruppen, deren Status man nur mit dem außergewöhnlichen Prädikat „Supergroup” greifen kann. Für SOLAS trifft dies hundertprozentig zu. Eine weitere große Leistung ist, dass die Band eine Brücke zwischen der irischen traditionellen Musik im amerikanischen Exil und dem Mutterland geschlagen hat. Es gibt wohl keine andere Folk Band, die sowohl in Irland als auch in Amerika gleichermaßen anerkannt und erfolgreich ist.

Dieses Phänomen ist wohl in den Biografien der einzelnen Mitglieder zu suchen. Die einen wurden in den USA geboren, wuchsen in Irland auf und gingen wieder zurück. Die andere Hälfte der Band ging genau den umgekehrten Weg.

Aber auch zwischen altehrwürdigen Roots und modernen Visionen hat man stabile Brücken gebaut. Schon auf dem zweiten Album kreierte die Band einen einmaligen Klang, der eine unverwechselbare Identität bis zum Ende aller Tage garantiert hätte. Viele andere hätten diesen Klang auf immer und ewig konserviert. Doch nicht SOLAS.

Jedes neue Album war seitdem eine gelungene Überraschung und forderte die Fans und Medien heraus, sich mit der Band aufs Neue auseinander zu setzen. Einmal wurden cineastisch anmutende Soundtracks produziert, das andere Mal der riesige Schmelztiegel ethnischer Musikstile Amerikas angezapft. Man hört Einsprengsel von Blues, Jazz oder World Beats. Bluegrass-Ikone Béla Fleck oder der Grammy geadelte Sting-, Dire Straits und Bruce Hornsby-Produzent Neil Dorfsman ins Studio geholt. Ein anderes Album wurde großen Singer-Songwritern wie Bob Dylan, Johnny Cash oder Tom Waits gewidmet und ihre Songs eher „keltisiert” als gecovert.

Dhalia's LaneDie Band schrieb Musik für die Show „Dancing on dangerous ground” und trat damit auf dem Broadway und in London erfolgreich auf. Der gefragte Rap-Produzent Timbaland hat SOLAS für seinen Hit „All Yall” gesampelt.

Foto rechts: Dhalia’s Lane

Das Licht, dass SOLAS jenseits des Atlantiks entzündet hat, strahlt seit Jahren bis zu uns herüber und die Irish Folk Fans in D und CH zählten die Jahre, um die Supergruppe endlich auch live hören zu können. Mit der Teilnahme am Irish Folk Festival im Herbst 2004 konnte die Gruppe kein besseres Sprungbrett auf den hiesigen Markt bekommen. Sie wurde als Headliner insgesamt von 30.000 Menschen gehört und bejubelt.

Solas: Hompage | Myspace

Dhalia’s Lane: Homepage | Myspace

Kulturstadt Lev

Fotogalerie vom 29.6.2008, Leverkusen, Schloß Morsbroich

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Über daniels

Begründer von celtic-rock.de im Sommer 2007.

Im Rahmen der Website übernehme ich zahlreiche Tätigkeiten. Neben den redaktionellen Tätigkeiten sind dies insbesondere technische Administration, Design und Kampagnenoranisation auf Myspace, Twitter und Co. sowie die Radiostation.

Neue Medien beschäftigen mich seit vielen Jahren auch beruflich und die Verbindung mit Musik erscheint mir als besondere Herausforderung.

Aufgewachsen bin ich mit den Pogues und das Konzert in Gießen mit Joe Strummer (1988) zählte zu den Highlights meiner Konzertbiographie. Wieder erweckt wurde die Liebe zu Musik mit keltischen Klängen beim Besuch des Festivals Interceltique de Lorient 2005.

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Ein Kommentar
  1. daniels sagt:

    Die Fotogalerie vom Morsbroicher Sommer habe ich mal unter den alten Artikel gepackt.

    Leider wirkt diese Veranstaltung mit den Sitzzreihen ein bißchen wie ein Kurkonzert. In der Sonne auf der Wiese liegen und ein bißchen Musik hören, war aber prima.

    Auch wenn es ein sehr persönlicher Eindruck ist, aber mir gefiel Dhalia’s Lane besser.

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