The Oysterband ~ Meet you there (2007)
von Marcel
Die OYSTERBAND veröffentlichen seit bereits drei Jahrzehnten ihre Platten, allerdings mit unterschiedlichen Namen. Fünf Jahre haben die Fans der Band auf ihr neues Studioalbum gewartet und werden nun mit einem kompakten und mit wunderschönen Melodien versehenes Album, mit dem Titel “Meet you there”, belohnt.
Ihr Konzert im Sommer 2007 in Bad Rappenau beim Schlosshof Open Air war eins meiner persönlichen Folkhöhepunkte. Bei ihrem Song “Where the world divides” hätte die Welt untergehen können und mich hätte es nicht einmal gestört.
Fernab von Routine und Mainstream präsentieren sich die Herren frisch und voller Kreativität. Die Band strahlt eine enorme Ruhe und Selbstbewusstsein aus und sie sind auf ihren Instrumenten und gesanglich einfach fantastisch, wie man bei dem Opener “Over The Water” und beim Finale “Dancing As Fast As I Can” hören kann.
Das Album ist eher ruhig, aber nie langweilig. Es ist ein erwachsenes Folkalbum von erwachsenen Männern gemacht für echte Folkrockliebhaber und auch textlich überzeugt das Album.
Elf Songs sind auf “Meet you there” und der absolute Höhepunkt des Albums ist das dritte Lied “Where the world divides”, welches einen unverschämt schönen, eingängigen Refrain hat. Unbedingt reinhören!
“The Boy’s Still Running” ist geschickt arrangiert, doch völlig zerbrechlich und es zählt ebenfalls zu den Favoriten des Albums.
Möge diese Band bei ihrem Nachfolger nicht noch mal so lange warten.
Tracklist
- Over The Water
- Here Comes The Flood
- Where The World Divides
- Walking Down The Road With You
- Bury Me Standing
- Everything Must Go
- Control
- The Boy’s Still Running
- Someone Somewhere
- Just One Life
- Dancing As Fast As I Can
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Ich kenne zwar nur die ersten drei Titel dieser CD, bin aber mit der guten Beurteilung der Band sehr einverstanden. Die waren auch schon klasse, bevor sie 1986 einen Schlagzeuger kriegten. Der Namenswechsel von Oyster Ceilidh- zu Oyster Band muss noch davor gewesen sein.
Das Warten auf das neue Album könnte man mit den vorhandenen verkürzen. Ich schlage die Doppel-CD ‘Pearls from the Oysters’ oder ‘Freedom and Rain’ vor.
Das Etikett keltisch passt auf diese Band trotz des schottischen Geigers eigentlich nicht, weil sie musikalisch ausgesprochen englische Wurzeln haben, Morristanz und so. Aber britischer Roots-Rock ist auf diesen Seiten sicher genauso gern gesehen.