The Porters
von daniels
Schon lange nicht mehr nur das Nebenprodukt vom Kopf der Oi! Punk Band 4 Promille sind THE PORTERS – vier Jungs und ein Mädel mit einem unüberhörbarem Hang zu traditioneller irischer Musik, aber dennoch fest verwurzelt im Herzen des Ruhrgebiets und des Rheinlandes.
Und genau diese Vielseitigkeit hört man auch. Verspielte und fröhliche Irish Folk Passagen gehen nahtlos in das volle Brett aus purer Punkrock-Energie über oder untermalen den sehnsuchtsgeschwängerten Text einer Ballade. Dennoch werden sie dem oft zitierten Klischee der typischen Irish Folk Punks aus Deutschland nicht gerecht, denn ihre Heimat wollen sie bei weitem nicht verleugnen sondern hoch erhobenen Bierglases feiern und besingen.
Da wird auch mal ein Song ohne die typische Instrumentierung aus Banjo, Mandoline, Akkordeon und Tin-Whistle gespielt und die schmetternd jaulenden Gitarrenparts stehen im Vordergrund. Waren es auf dem Debütalbum ausnahmslos Coverversionen, so hat man sich diesmal mit “Cheating At Solitaire” (Mike Ness) und Fiesta (The Pogues) auf zwei beschränkt. 12 Songs kommen aus dem eigenen Proberaum. Alles in allem brauchen THE PORTERS den Vergleichen mit Szenegrößen wie den DROPKICK MURPHY‘s, FLOGGING MOLLY oder auch den REAL MCKENZIES, mit welchen sie u.a. schon diverse Shows bestritten haben, nicht zu scheuen, wohl wissend, dass sie sich von alledem wohltuend unterscheiden und sich mit ihrem nun auf Knock Out Records veröffentlichten zweiten Longplayer “Anywhere But Home” eine ganz eigene Nische geschaffen haben.

Sláinte, Cheers und Prost verdammt!


Mai 2012:
April 2012:
März 2012:













Junge, Junge..! Die Porters habe ich, wenn ich mich nicht irre, letztes Jahr auf einem Punkfestival in Düsseldorf im Tor 3 live gesehen. Allerdings kann ich micht erinnern, dass die damals schon eine Frau dabei hatten. ^^
Die Porters und die Broilers waren die einzigen guten Bands an diesem Abend…
Überraschend, über wen man nach so langer Zeit wieder alles stolpert.