Ich denk an Guiness vor dem Urlaub!?
von daniels
Liebe Freundinnen und Freunde des guten Geschmacks,
nun ist es soweit, nach den ersten paar Wochen mit diesem Portal brauche ich Urlaub. Vielen Dank vorab schon mal an alle Lesenden, die bereits auf dieser Seite waren und von denen wir nicht wissen, wo Sie alle herkommen. Bleibt dabei! Aber es wird nur kurz, eine Woche in die sächsische Schweiz. Vielleicht auf dem Hinweg noch Gössnitz mitnehmen, Tanzwut und Fiddlers bewundern. Für die ganz Ungeduldigen habe ich zwei Artikel vordatiert, aber Robin und Jürgen sind ja noch da.
Auf keinen Fall solltet Ihr den 1. September hier verpassen, denn da gibt es eine große Überraschung! Gegen das Vergessen hilft der Newsletter!
Vorher aber noch ein paar Gedanken zum Guinness, die seit langem im Kopf herum irren.
Wie komme ich im Urlaub in Sachsen an ein Guinness?
Irish Pubs
Hoffentlich wird es nicht so sein wie hier in Leverkusen, wo der letzte mir bekannte Irish-Pub vor einem Jahr dicht gemacht hat. Nix da mit mal eben auf’s Fahrrad schwingen und ein Bierchen zwitschern. Die Aussichten im Hotel sind auch eher schlecht, ich werde wohl mit dem dortigen schwarzen Gold vorlieb nehmen müssen. Bleibt die Hoffnung auf den Tagesausflug nach Dresden.
Guinness aus Fässern
Kleine Fünf-Liter Wegwerf-Fässer sind ja jetzt modern. Manchmal gibt es sie direkt mit Zapfanlage. Sind mir aber von meinem Lieblingsbier nicht bekannt?
Guinness im Sixpack und aus Flaschen
Ab und zu helfe ich mir schon mal mit einem Sixpack aus dem Supermarkt. Aber die gibt es nur in diesem einen! Also die Apothekenpreise in Kauf nehmen und die verdammten kleinen Flaschen jedesmal wieder in den f***ing Pfandautomaten zurück schieben.
Für die Fahrt ist das aber auch nicht die geeignete Variante. Das Zeug kriegt man nur runter, wenn es eine Stunde im Eisfach gekühlt wurde. Dann ist es aber richtig gut.
Guinness in Dosen
Das beste haushaltsfähige Guinness der letzten Jahre habe ich mir allen ernstes im Internet geordert. Wie es sich für einen echten Netz-Besessenen gehört. Es waren Dosen. Diese einzigartige Versprechung: Beim Öffnen wird durch eine Kunststoff-Kugel Stickstoff hinzugefügt, die den originalen Geschmack annähernd wieder gibt. Das ganze nennt sich dann “floating widget”. Ja, es stimmte.
Aber auch hier galt, nur kalt aus dem Kühlschrank genießbar. Und dann wohin mit dem Dosenpfand? Die Dinger hat mir niemand abgenommen, außer diese nette Dame an der Aral-Tankstelle. Fünf Wochen schaukelten die 24 Dosen hinten im Kofferraum und die Stickstoff-Kugeln spielten Bodhran. Ich hätte sie an den Händler zurück schicken können.
Bestellen kann man es unter anderem bei “Grüne Insel” oder beim “Guinness and more Shop” und andernorts.
Hoffentlich geht es Euch besser und Ihr fahrt direkt nach Irland!


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